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Copeia und intermedix unterstützen Ärzte mit hilfreichen Informationen zur Therapie mit medizinischem Cannabis

8. September 2021
Arztgespräch zu medizinischem Cannabiskonsum

Der Einsatz von medizinischem Cannabis hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Gleichwohl stellen Verordnung und Einnahme für Ärzte und Patienten oftmals noch eine große Herausforderung dar. Die Kooperation zwischen Copeia und der intermedix Deutschland GmbH soll Healthcare Professionals zukünftig mit Informationen zur Cannabis-Therapie unterstützen.  

Unterstützung des Mediziners

Seit Juli 2021 können Ärzte dank der Kooperation direkt aus der Arztsoftware auf die Web-Anwendung Copeia zugreifen. Die WICOM-Kommunikationslösungen von intermedix sorgen dafür, dass der Mediziner kontextsensitiv auf die Anwendung aufmerksam gemacht wird und mit nur einem Klick direkt aus der jeweiligen Patientenakte in das Tool springen kann. Dort erhält er zum einen hilfreiche Informationen zur Verordnung und der Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Gleichzeitig kann der Behandler sich hier detailliert über verschiedenste Cannabisprodukte informieren.  

Garvin Hirt, Mitbegründer und Produktmanager von Copeia, erklärt: "Wir freuen uns, Ärzten einen noch einfacheren Zugang zu unserer Software zu ermöglichen, die das Ausfüllen des Erstattungsformulars der Krankenkassen für Medikamente auf Cannabisbasis – Blüten, Extrakte, Dronabinol oder Fertigarzneien – erheblich vereinfacht. Die Kommunikationsexperten von intermedix haben uns sehr gut bei der Auswahl und Konzeption der geeigneten Maßnahmen unterstützt."  

„Unser Anliegen ist es, Healthcare Professionals dort zu unterstützen, wo Informationen schnell und unkompliziert gebraucht werden, um eine optimale Diagnose und Therapie für Patienten zu erreichen“, ergänzt Ralph Roman Moser, General Manager bei der intermedix Deutschland GmbH. „Wir legen großen Wert darauf, dass der Mediziner für ihn relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt erhält.“

Transparente Therapie

Da es sich bei Cannabis um ein Naturprodukt handelt, können sich die Präparate in ihren Konzentrationen unterscheiden. Allerdings haben weder Arzt noch Patient in der Regel die Möglichkeit, die genauen Zusammensetzungen einzusehen. Auch hierfür hat das Copeia-Tool eine Lösung: Betroffene können mittels der Chargen-Nummer auf ihrem Präparat ein Analysezertifikat anfordern – für mehr Sicherheit und Transparenz in der Cannabis-Therapie. Dieses Zertifikat enthält unter anderem Informationen zu den enthaltenen Cannabinoiden. So kann die Cannabis-Medikation noch besser an die Bedürfnisse und das Krankheitsbild des Patienten angepasst werden. Außerdem gibt es dem Verwender nochmals die Sicherheit, dass das Medizinal-Cannabis unter pharmazeutischen Qualitätsstandards hergestellt wurde.

 

Über Copeia

Die unabhängige Plattform Copeia wurde Beginn 2020 gegründet und verfolgt seitdem das Ziel, die Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln sowohl für den Healthcare Professional als auch für den Patienten zu verbessern. Mit den zu Verfügung gestellten Informationen rund um das Thema Kostenerstattung bei den Krankenkassen und Zusammensetzung bzw. Konzentration der einzelnen Chargen schließt Copeia außerdem eine Lücke im Gesundheitssystem –  zwischen Arzt und Krankenkasse bzw. zwischen Arzt und Pharmahersteller – und sorgt gleichzeitig für maximale Transparenz und Sicherheit in der Cannabis-Therapie.

Weitere Informationen zu Copeia

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